Sellerie-Rührei

written by Sandra 14. Juni 2016
Sellerie-Rührei

Da ich nur sehr selten Fleisch esse, halte ich meinen Proteinhaushalt gerne mit einem leckeren Rührei mal mit, mal ohne Schinkenwürfel in Schuss. Gerade am Wochenende liebe ich es, dieses deftige Frühstück ausgeschlafen zu genießen. Noch ein getoastetes Pumpernickel dazu und der Tag ist perfekt.

 

„Das perfekte Rührei“

Im Internet ist oft vom perfekten Rührei die Rede. Also wenn ich ehrlich bin, kann man es auch übertreiben. Ich jedenfalls, habe nicht den Anspruch das perfekte Rührei zu zaubern. Für mich ist es schon perfekt, wenn ich tolle und hochwertige Zutaten verwende und Zutaten kombiniere, die dem Rührei noch eine interessante, würzige Note geben – in diesem Rezept ist es der Staudensellerie. Aber das ist meine bescheidene Meinung zu diesem Thema. Ich bin ja auch „nur“ Hobby-Köchin und Essensliebhaberin.

 

Sellerie Fakten

Der Staudensellerie gibt dem Rührei nicht nur eine tolle würzige Note, er ist darüberhinaus auch noch ein sehr kaliumreiches Gemüse, das entwässernd wirkt. Sein hoher Gehalt an Antioxidantien wirkt entzündungshemmend und schützt den Verdauungstrakt.

Des Weiteren solltet ihr die grünen Blätter des Staudenselleries nicht einfach so wegwerfen. Denn diese sind gehackt ein tolles Gewürz für eure Sellerie-Gerichte.

 

Zutaten (1 Portion)

  • 3 Stangen Staudensellerie
  • 2 Eier
  • 2 EL Milch
  • 10 g Parmesan
  • 1 EL Schinken-/ oder Speckwürfel
  • Salz
  • Pfeffer
  • nach Geschmack Petersilie, Blätter Staudensellerie
  • 1 EL hocherhitzbares Olivenöl
  • Zum Garnieren: Kresse

 

Zubereitung

  1. Staudensellerie waschen, putzen und in sehr feine Scheiben schneiden.
  2. Die Petersilie sowie das Selleriegrün fein hacken.
  3. Eier verquirlen, Milch, Parmesan, Petersilie und Selleriegrün unterheben und mit Pfeffer kräftig würzen.
  4. Olivenöl erhitzen und Sellerie ca. 2 Minuten bei mittlerer Temperatur anschwitzen. Dann die Speckwürfel zugeben und weitere 2 Minuten braten.
  5. Nun die verquirlten Eier zu geben und unter ständigem Rühren stocken lassen. Vorsicht: Wenn ihr euer Rührei gerne saftig genießt, dann dauert dieser Schritt nur wenige Sekunden. Das Rührei glänzt noch leicht. Sofern ihr es lieber etwas trockener wollt, darf es ruhig matt aussehen. Beachtet aber, dass das Rührei auch in der Schüssel noch etwas anzieht wenn ihr es richtig heiß angebraten habt.
  6. Zu guter letzt könnt ihr euer Rührei noch mit etwas Salz verfeinern. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, da der Parmesan sehr würzig ist. Ich gehe daher eher sparsam mit dem Salz um.

 

Tipps & Variationen

Ob Petersilie, Kresse oder Schnittlauch – Kräuter sind hier nie fehl am Platz. Für das Sellerie-Rührei verwende ich auch gerne das Selleriegrün. Probiert einfach aus welche Kombi für euch am besten ist.

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2 Kommentare

Marlene 13. August 2016 - 13:34

Hört sich sehr lecker an! Muss unbedingt etwas nachmachen!

Antworten
Sandra 16. August 2016 - 0:14

Hi Marlene,

Du musst mich unbedingt auf dem Laufenden halten, wenn du was ausprobierst ?

Liebe Grüße,

Sandra

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