Orientalischer Rote Beete Hummus

written by Sandra 31. Oktober 2016
Rote Beete Hummus

Farbexplosion – zumindest dachten das meine Freundinnen und ich als wir beim Libanesen Essen waren. Es war allerdings nicht nur eine Farb- sondern auch eine absolute Geschmacksexplosion, da waren wir uns schnell einig.  Seither gibt es diesen wunderschönen Rote Beete Hummus regelmäßig bei uns zu Hause – entweder wenn es schnell gehen muss und der Kühlschrank nicht allzu viel her gibt, oder wenn sich Gäste ankündigen, die man beeindrucken will. Außerdem sind die Möglichkeiten Hummus zu kombinieren nahezu unerschöpflich. Ich finde ihn großartig auf einem getoasteten Vollkornbrot, als Dip zu Gemüsesticks oder zu Crackern, in Wraps oder ganz klassiscsh zu Falafel.

Was mir an diesem Rezept am besten gefällt, ist die Verwendung roher Roter Beete, da diese nicht so erdig schmeckt und dem Hummus einen herrlich frischen Geschmack verleiht, der super mit den Kichererbsen und dem Sesam harmoniert.

Aber aufgepasst! Gerade wenn ihr die Rote Beete roh verwendet, ist absolute Vorsicht angesagt, denn sie gibt nicht nur dem Hummus eine tolle Farbe, sondern auch euren Händen. Leider wird man diese nicht mehr ganz so schnell los. Daher lautet die Regel Nummer eins beim Schälen und Verarbeiten: Handschuhe verwenden.

Was ihr sonst noch über Rote Beete wissen müsst, könnt ihr in den Fakten nachlesen.

 

Rote Beete Fakten

Die Rote Beete ist ein wahres Beauty-Gewächs und auch besser als jede Anti-Aging Creme, denn die Kombination von Folsäure und Silizium wirkt insbesondere bei rohem Verzehr zellvitalisierend. Das enthaltene Silizium sorgt für ein festes Bindegewebe und kräftigt unsere Haut und Knochen. Die Folsäure ist hingegen für neues Gewebewachstum zuständig. In einer 200 Gramm Portion Rote Beete ist so viel Folsäure enthalten, dass damit bereits 40% des Tagesbedarfs abgedeckt werden können. Außerdem zählt die tolle Knolle zu den gesündesten Gemüsearten. Sie sollte daher unbedingt mehr Beachtung in unserern Küchen finden.

Rote Beete Hummus

Rote Beete Hummus

 

Doch nicht nur die rote Knolle liefert zahlreiche Nährstoffe.  Das Sesammus (Tahin) liefert ebenfalls reichlich Vitamine aber vor allem Kalzium. Die Kichererbsen hingegen sorgen durch ihren hohen Ballaststoffgehalt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Außerdem sind sie ein toller Protein-lieferant.

Probiert doch das Rezept mal aus und begeistert eure Gäste. Aber vergesst nicht, mir eure Kreationen auf Instagram zu zeigen, indem ihr den Hashtag #happyfoodprint verwendet.

Orientalischer Rote Beete Hummus

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Portionen: ca. 350ml Zubereitung: 20 Minuten

Zutaten

  • 1 Rote Beete (ca. 200g)
  • 1 Glas Kichererbsen (220g Abtropfgewicht)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Kichererbsenwasser
  • 1,5 TL Tahin (Sesammus)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Koriander
  • Kümmel

So geht's

  1. Die Hülsenfrüchte in einem Sieb abwaschen und abtropfen lassen. Etwas Flüssigkeit der Kichererbsen auffangen.
    Rote Bete schälen und in grobe Stücke schneiden.
  2. Rote Bete mit Zitronensaft und Kichererbsenwasser in einen Mixer geben und solange verarbeiten bis keine Stücke mehr vorhanden sind. Alternativ könnt ihr den Hummus auch mit einem Pürierstab zubereiten.
  3. Jetzt Kichererbsen und Knoblauch dazu geben und nochmals mixen/pürieren.
  4. Anschließend könnt ihr nun das Tahin und das Olivenöl untermischen und mit den Gewüürzen abschmecken.
  5. Den Hummus in eine Schüssel geben und nach Belieben garnieren. Ich lasse in der Regel ein paar Kichererbsen unversehrt und verwende diese zusammen mit grobem Salz und Minze als Garnitur.

Tipps & Variationen

Der Hummus lässt sich im Übrigen problemlos einige Tage im Kühlschrank lagern oder sogar einfrieren.

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